02.09.2013, 15:25 Uhr

Hotel: Ja - Immobilienprojekt: Nein

Eine sehr klare Position zum Immobilienprojekt am Königssee haben die Grünen vor Ort in Berchtesgaden sowie auf Kreisebene bezogen. Am Königssee gilt es mit allen legalen Mitteln das geplante Immobilienprojekt zu stoppen.

Es besteht dringender Handlungsbedarf, was die Entwicklung eines Konzeptes „nachhaltiger Tourismus“ angeht. Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde sind gefragt, wenn es um das Ortsbild der Gemeinde geht, deshalb unterstützen die Grünen den Bürgerentscheid.

Die Süddeutsche Zeitung hat es als „Fratze“ beschrieben, die Dimension des geplanten Immobilienprojektes, welches gerne als Hotelprojekt bezeichnet wird, würde nicht nur das Ortsbild zerstören, sondern auch massiv in gewachsene Strukturen eingreifen. „Kaum einer hat bislang in den Plänen entdeckt, dass offensichtich der Hauptzugang zum See verlegt werden soll, nämlich entlang der neuen Geschäftshäuser, die bisherigen Geschäfte würden dadurch abgehängt“ berichtete Dr. Bartl Wimmer auf der letzten Versammlung des Ortsverbandes. Wimmer bekräftigte, mit Hinweis auf die Diskussionen um das Hotel Edelweiß in Berchtesgaden noch einmal, dass die Grünen nicht gegen ein Hotelprojekt sind. „Das vorliegende Projekt ist überdimensioniert und nur dazu geeignet, maximales Baurecht sowie maximalen Profit für einen Projektentwickler zu garantieren“ kommentierte Michael Drummer, Sprecher des Ortsverbandes die Planungen in der Schönau a.K. und berichtete, dass die Bürgerinitiative innerhalb kürzester Zeit die notwendige Anzahl an Unterschriften für den Antrag auf Bürgerentscheid beisammen hatte.

Von: Bernhard Zimmer

So soll es am Königssee aussehen, geht es nach Mehrheit der CSU in Schönau a.K.

Kategorie: Berchtesgadener Tal, Infrastruktur, Wirtschaft, Transparenz, Nachhaltigkeit, Bartl Wimmer
 

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